Was wäre wenn? [Montagsfragerunde #9]

Zwischen dem Chaos des Alltags und dem Nachgehen der gewohnten Verpflichtungen, gibt es sie, diese Momente. Momente in denen mich, hin- und hergerissen zwischen scheinbarer Entschlossenheit und völliger Planlosigkeit, frage, was wohl wäre wenn. Was wäre, wenn ich an einem der vielen Punkte, die, in den vergangenen immerhin schon 28 Jahren, Entscheidungen erforderten, einen anderen Weg gewählt hätte?

Der erste fragliche Punkt ist das Ende meiner Schulzeit. Vorher habe ich aus Altersgründen nur eingeschränkt Entscheidungen treffen können, die die Entwicklung meines Lebens bedeutend beeinflussten. Doch das Ende meiner (Pflicht-)Schulzeit habe ich selbst, bewusst, herbeigeführt. Mit dem Realschulabschluss in der Tasche, war für mich klar, dass ich die Gelegenheit nutze, um der Tyrannei endgültig zu entfliehen. Fast zwölf Jahre später kommt gelegentlich die Frage auf, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, die Zähne zusammenzubeißen und weitere 1095 Tage für das Abitur zu investieren. Wäre heute irgendetwas besser? Vielleicht war es sogar die richtige Entscheidung, nach der zehnten Klasse aufzuhören, weil ich die Schule sonst nicht mit dem Abitur, sondern in einer Zwangsjacke verlassen hätte und mich heute fragen würde, was wohl wäre, hätte ich mich nach der zehnten Klasse aus dem Schulwahnsinn zurückgezogen.

Die was wäre wenn – Frage lässt sich nicht beantworten. Sie führt nur zu Spekulationen. Ich kenne die Antwort(en) nicht und vermutlich wird sie mir auch niemand nennen können. Vieles wäre mit Sicherheit anders, doch bedeutet anders nicht besser. Der Versuch, mit dieser Frage etwas über meine Berufswahl herauszufinden, endet ähnlich. Hätte ich mich für einen anderen Beruf, für eine andere Branche entscheiden sollen, anstatt für eine, deren einzige Zukunftsperspektive aus unterbezahlten und dauer-befristeten Jobs besteht? Zwar habe ich glücklicher Weise einen recht guten Job erwischt, damit aber bereits einen Punkt erreicht, der kaum Entwicklungspotential bietet, wodurch in Zukunft eine Menge Stillstand droht. Keine langfristig motivierenden Aussichten, wenn ich daran denke, dass noch etwa 39 Arbeitsjahre auf mich warten. Ob eine abweichende Berufswahl für mich besser gewesen wäre, lässt sich auf diese Weise trotzdem nicht beantworten, schließlich hängt das Berufsglück von vielen weiteren Faktoren ab.

Was wäre wenn? und Hätte ich nicht lieber…? – mit diesen Frage drehe ich mich lediglich erfolgreich im Kreis. Welchen Nutzen hat es schon, im Hier und Jetzt zu resignieren und darüber zu sinnieren, welche Auswirkungen andere Entscheidungen auf mein Leben, auf die Gegenwart gehabt hätten? Ohne Zeitmaschine, mit der sich zu einem beliebigen Punkt zurückreisen ließe, um irgendetwas in eine andere Richtung lenken zu können, muss ich mich mit meinen (nicht oder vielleicht auch falschen) getroffenen Entscheidungen abfinden. Außerdem muss ich bedenken, dass, im Laufe der Zeit, bereits eine geringfügige Änderung so große Auswirkungen haben könnte, um die Gegenwart völlig anders aussehen zu lassen. Ist mein Leben so schlecht, dass ich bereit wäre, es komplett auf den Kopf zu stellen, nur um irgendeine der vielen Entscheidungen zu revidieren? Möglich ist es nicht, aber bedeutet unter Umständen nicht allein der Gedanke daran, bestimmte Dinge so sehr zu bereuen, dass man bereit wäre, alles jetzige aufzugeben, nur um eine Sache zu korrigieren und aus seinem Lebenslauf zu streichen?

Wenn ich mir die was wäre wenn – Frage schon stellen muss, dann nicht bezogen auf die Vergangenheit, sondern auf die Zukunft. Was wäre, wenn ich jetzt Entscheidungen treffe, die mein Leben in die gewünschte Richtung lenken? Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, will ich vielleicht auch gar nicht, weil ja eben nicht alles schlecht läuft. Ich kann aber daran arbeiten, die negativen Faktoren zu verbessern. Während meiner Auszeit in Schweden kam die Frage einige Male vor. Was wäre, wenn ich einfach bleibe? Nicht zurück in den lästigen Alltag kehre? Einfach alles zurücklassen, einen Neuanfang wagen. Von heute auf morgen. Blödsinn!, grätschte mein Verstand dazwischen, wie Gennaro Gattuso zu seinen besten Zeiten in seine Gegenspieler. Autsch, aber Recht hatte er ja. Diese Frage überhaupt so zu stellen, zeugte schon von einem gesteigerten Realitätsverlust. So einfach ist es nicht. Leider. Zu viele Verpflichtungen, zu viele Faktoren, die im modernen Leben eine wichtige Rolle spielen und den Fluchtversuch bei Nichtbeachtung in ein Desaster verwandeln. Ich muss die Frage realistischer stellen: Was wäre, wenn ich die große Veränderung herbei wirke. Wenn ich es riskiere? Würde es funktionieren? Wäre es der richtige Schritt in Richtung Glück? Nur nutzt mir diese Frage weiterhin nichts. Träume, Wünsche, Fragen – sie sind wertlos, wenn nicht mehr aus ihnen wird, weil ich meine Zeit bloß damit fülle, darüber zu spekulieren, was wohl wäre, wenn ich es täte, anstatt es zu tun.

Wo kämen wir hin, // wenn alle sagten, // wo kämen wir hin, // und niemand ginge, // um einmal zu schauen, // wohin man käme, // wenn man ginge.

Kurt Marti (Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Kurt_Marti )

Recht hat er. Will ich wissen, was wäre wenn, dann muss ich gehen, um zu schauen, wohin ich komme.

Story-Samstag: Heimat

TanteTex hat im Rahmen ihres Story-Samstags den Begriff Heimat in die Blogger-Runde geworfen, damit zugleich ein Thema erwischt, das bereits seit einiger Zeit steter Begleiter meiner Gedanken ist und mich somit dazu motiviert, mich an ihrer Aktion zu beteiligen.

Heimat – was ist das überhaupt? Mal abgesehen von der missbräuchlichen Verwendung dieses Wortes, als Stütze für wirre, rechtspopulistische Propaganda. Heimat als ein Ort, an dem niemand geduldet wird, der nicht in die eigene, beschränkte Weltanschauung passt. Nein, Heimat muss etwas ganz anderes sein. Nur was? Der Duden beschreibt Heimat als Land, Landesteil oder Ort, in dem man [geboren und] aufgewachsen ist. Doch wieso sollte man diesen Ort als Heimat bezeichnen, wenn es doch bereits andere, vielleicht passendere Begriffe dafür gibt. Geburtsort oder Herkunft. Wobei Zweiteres zutreffender ist, wenn das Aufwachsen berücksichtigt werden soll. Andererseits ist Herkunft zu schwammig, denn verließe ich den Hamburger Vorort wieder, so wäre dieser theoretisch meine (neue) Herkunft. Ist Heimat vielleicht doch der richtige Begriff? Aber müsste man sich dort denn dann nicht auch heimisch fühlen? Zum Glück bietet der Duden eine weitere mögliche Definition, denn Heimat kann auch für den Ort stehen, an dem man sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend).

Nun wird es kompliziert. Wie sieht es aus, wenn man sich zwar ständig an einem Ort aufhält, sich an diesem aber nicht wirklich zu Hause fühlt? Ist es in diesem Fall statt Heimat lediglich der aktuelle Aufenthaltsort? Ist mein Herkunftsort dann meine Heimat? Aber mit diesem Ort fühle ich mich ebenfalls nicht sonderlich verbunden. Was bleibt dann noch? Heimatlosigkeit? Oder spielt es gar keine Rolle und die Heimat ist selbst dann die Heimat, wenn man sich dort nicht heimisch fühlt? Dies würde dem Begriff der Heimat jedoch einen negativen Beigeschmack verpassen, was meiner Auffassung widerspricht, dass es sich bei der Heimat um einen positiv behafteten Ort handeln sollte.

Schauen wir doch mal, wie andere Blogger es sehen. Wortgeflumselkritzelkram hat ebenfalls teilgenommen und ihre Gedanken zur Heimat geäußert. Sie kommt abschließend zu dem interessanten Fazit, dass Heimat der Ort sei, an dem sie ist und den sie dazu macht. Liegt es also an mir, dass ich mich weder an meinem Herkunfts- noch an meinem derzeitigen Aufenthaltsort heimisch fühle? Doch wie gelingt es mir, den Ort an dem ich bin, zu meiner Heimat zu machen? Irgendetwas scheint zu fehlen. Irgendetwas erschwert mir die Erschaffung meiner Heimat, eines Ortes, zu dem ich mich hingezogen und an dem ich mich uneingeschränkt wohl fühle. Ist es wirklich möglich, einen Ort zu seiner Heimat zu machen oder ist es viel eher so, dass sich der Ort zur Heimat macht? Sich wohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein, sind keine bewussten Entscheidungen. Ich kann mich nicht nicht dazu entschließen, etwas zu fühlen, das ich gerne fühlen möchte. Es wäre schön und würde mir viele Zweifel ersparen, aber es funktioniert eben nicht. Gefühle lassen sich nicht erzwingen. Sie treten von selbst auf. So wie zuletzt in Schweden, als ich den Ort meiner zehntägigen Auszeit erreichte und mir meine Gedanken bei der Ankunft vorgaukelten, ich sei nach langer Zeit wieder zu Hause.

Macht dies Schweden, oder das kleine schwedische Dorf, zu meiner Heimat? Nein, irgendwie auch nicht. Der gefühlsbetonte Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend, wie es im Duden heißt, trifft auf Schweden zwar definitiv zu, doch dafür fehlt der ständige Aufenthalt. Es ist bloß eine Wunsch-Heimat. In einigen Jahren vielleicht sogar meine Wahlheimat. Die Frage nach der momentanen Heimat bleibt offen. Ist es doch die kleine, grüne Stadt am Niederrhein, in der ich aufgewachsen bin? Ganz so schlimm war es dort schließlich nicht und die Erinnerungen rufen auch keine Albträume hervor – doch die Tatsache, dass ich nach meinem Umzug, vor etwa viereinhalb Jahren, kein einziges Mal Heimweh verspürte, lässt mich daran Zweifeln, dass dieser Ort meine Heimat sein könnte. Gerade die Sehnsucht nach dem Ort, den man verlassen hat, ist doch ein deutliches Zeichen für die Existenz einer Heimat. Bedeutet dies, dass mein aktueller Wohnort womöglich doch zu meiner Heimat geworden ist? Zumindest zu einer temporären Heimat, die darauf wartet, von der echten abgelöst zu werden?

Oder gibt es sie wirklich (noch) nicht?

I got no roots – they’re not set in stone
I got no place – that I call home

Schubladen voller Klischees

Mein zehnter Beitrag im Mitmachblog. Dieses Mal zum Thema Klischee. Ob es etwas bedeutet, dass der Beitrag 666 Wörter hat?

MitmachBlog

In dieser Woche beschäftigen wir uns also mit dem Thema Klischee. Nicht zu verwechseln mit dem Plissee. Obwohl diese beiden Dinge sogar eine sehr ausgeprägte Gemeinsamkeit vorweisen können: Sie beschränken die Sicht und sorgen dafür, dass man nur noch das sieht, was man sehen will. Wenn man nur das glaubt, was man sieht, ist es von großem Vorteil, selbst bestimmen zu können, was man überhaupt sieht. Wenn etwas nicht ins Bild passt, sieht man einfach nicht so genau hin oder schließt das geistige Plissee und dann steckt man das, was man sieht, in eine der vorbereiteten Schubladen.

Von diesen Schubladen existieren einige. So viele, dass es mir eigentlich deutlich komplizierter erscheint, etwas oder jemanden zu schubladisieren, anstatt es, sie oder ihn einfach individuell zu betrachten. Aber gut, lassen wir den Menschen ihre Schubladen. Die Berechtigung dieser lässt sich anhand der vielen deutschen Städte, die von geflüchteten IS-Terroristen in Schutt und Asche gelegt wurden, bestätigen…

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Elf Fragen [Montagsfragerunde #8]

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Montagsfragen. Diesmal keine, die ich mir selbst stellte, sondern elf Fragen, die SackingBob74 in seinem Liebster-Award-Beitrag stellte, ohne dabei Nominierungen zu äußern. Und es wäre doch zu schade, wenn die Fragen mangels Stöckchenwurf unbeantwortet blieben.


1. Wie lautet die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Universum und dem ganzen Rest?

Als nicht-religiöser Mensch kann ich mich nicht auf den Antworten ausruhen, die uns die unterschiedlichsten heiligen Schriften liefern wollen. Mit dem Glauben ist es sowieso so eine Sache. Manchmal klingt es verlockend, es sich einfach zu machen und den Worten anderer bedingungslos zu vertrauen, aber dann kommt eine meiner Eigenschaften ins Spiel, die bereits meine Lehrer stets zur Verzweiflung brachte. Ich entscheide mich gerne für den komplizierteren Weg und habe geringfügige Probleme damit, zu tun, was andere von mir verlangen, sofern diese mir nicht mein monatliches Gehalt überweisen. Und da die Kirche mir kein Gehalt zahlt, sondern sich nur erdreistet, sich auch noch an selbigem zu bedienen, halte ich mich von ihr fern und orientiere mich lieber an der Wissenschaft. Mit ihr lässt sich zumindest bis zu einem bestimmten Punkt erklären, wie das Leben, das Universum und der ganze Rest entstanden sind und funktionieren. Die Frage nach dem Sinn beantwortet allerdings auch die Wissenschaft nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es keinen höheren Sinn gibt. Das klingt womöglich etwas depressiv, aber wäre es nicht sinnvoller, sich einfach darüber zu freuen, überhaupt zu existieren und Teil dieses Phänomens namens Leben zu sein, anstatt seine Zeit mit der Suche nach dem nicht existenten höheren Sinn zu füllen?

2. Wann würdest Du gerne leben und warum?

Da ich nicht weiß, wie die Zukunft aussehen wird und das aktuelle Verhalten der Menschheit nicht auf eine positive Entwicklung hindeutet, würde ich schon mal nicht in der Zukunft leben wollen. Schaue ich mir die Geschichte der Menschheit an, sehe ich ebenfalls keine Zeiten, die mich überzeugen können. Mit dieser Frage habe ich mich sogar mal in einem Beitrag beschäftigt und kam für mich zu dem Ergebnis, dass ich in der aktuellen Zeit gut aufgehoben bin. Trotz all der Nörgelei besteht für mich kein Zweifel daran, dass es den Menschen nie so gut ging, wie es momentan (beschränken wir es auf wohlhabendere Nationen) der Fall ist.

3. Was hältst Du von Fernsehen und warum ist es nicht mehr so gut bzw. noch besser als früher?

Oh, ein sehr brisantes Thema, bei dem ich mich deutlich zurückhalten muss, um vor lauter Ärger keine RTL2-taugliche Antwort zu verfassen. Reicht es, wenn ich sage, dass ich meinen Fernseher nur für die Fußball-EM überhaupt wieder mit dem Kabelanschluss verbunden hatte? Mein Fernseher dient sonst nur noch dazu, selbst ausgewählte Inhalte einschlägiger Streaming-Dienste oder Blurays wiederzugeben. Hin und wieder schaue ich mir ein paar Folgen Kalkofes Mattscheibe an, was mir bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, das Antennenkabel nach dem EM-Finale wieder aufzurollen und für die nächsten zwei Jahre im Keller zu verstauen.

4. Warum vernetzt Du Dich nicht?

Woher weißt du…? Nein, also ein wenig vernetzt bin ich schon. Ich folge einigen Blogs, einige Blogger folgen sogar mir und sogar bei Twitter bewegt sich die Zahl der Follower bereits im zweistelligen Bereich. Privat habe ich sonst nur einen halbherzig betreuten Facebook-Account mit armseligen 40 Freunden. Achja, einen mindestens ebenso halbherzig betreuten Xing-Account habe ich natürlich auch noch und, ich glaube, sogar ein ungenutztes Instagram-Konto. Ein bisschen Vernetzung kann sicherlich nicht schaden, aber für mich bitte nur in einem realistischen Maße. Den Vorteil von 456 Facebook-Freunden und 2317 Xing-Kontakten konnte mir bislang niemand auf plausible Weise erklären.

5. Wo warst Du am Abend vor der Beantwortung dieser Fragen, gegen 18 Uhr?

Gegen 18 Uhr? Puh, Glück gehabt. Ihr wisst doch, mein Erinnerungsvermögen spielt mir gerne einen Streich. Aber in diesem Fall ist es einfach, denn seit der Anschaffung eines equinen Familienmitgliedes, in Form eines wundervollen, jungen Vollblutaraber-Wallaches, hat sich die frühabendliche Arbeit mit selbigem ritualisiert. Gegen 18 Uhr war ich also am Stall.

6. Welche Farben hatte Deine letzte Mahlzeit?

Schon wieder so eine Frage, die mein Erinnerungsvermögen herausfordert. Nun muss ich mich nicht nur daran erinnern können, was meine letzte Mahlzeit war, sondern auch, wie diese ausgesehen hat. Braun war auf jeden Fall dabei, viel Grün, etwas Rot, ein bisschen Gelb. Eine recht farbenfrohe Mahlzeit.

7. Was schätzt Du am Regen am Meisten?

Die Stille und Einsamkeit bei Spaziergängen mit meinem Hund. Nicht ständig darauf achten zu müssen, dass mein Hunde-Senior keinem blutrünstigen Chihuahua ins Maul läuft oder von einem Kampfradler überfahren wird. Im Ernst, es ist wirklich schön, mal ganz entspannt und ohne viel Rücksicht nehmen zu müssen, in der Natur unterwegs zu sein. Und dies funktioniert am besten, wenn es regnet.

8. Welche Art von Drogen bevorzugst Du?

Diesbezüglich bin ich wohl sehr langweilig und uncool. Trotz der schier unbegrenzten Auswahl an bewusstseinsverändernden Substanzen, die bei hochgradig vertrauenerweckenden Fachhändlern rund um den Hamburger Hauptbahnhof und in diversen Shopping-Straßen zu Schnäppchenpreisen erworben werden können, bediene ich mich lieber im Sortiment des nächstgelegenen Hinterhof-Getränkemarkts und verpasse mir an manchen Abenden die totale Dröhnung mit einer Flasche Dunkel einer norddeutschen Brauerei. Ganz selten bin ich auf dem außergewöhnlichen Trip und traue mich an ein, mit furchteinflößenden 2cl Single-Malt gefülltes, Nosing-Glas heran.

9. Worüber würdest Du niemals bloggen?

Über Themen, die mich nicht interessieren oder von denen ich keine Ahnung habe. Mode und Fashion wird es demnach genau so wenig geben, wie Rezensionen zu Filmen oder Büchern (die mich zwar durchaus interessieren, die ich aber nicht verfassen kann). Da ich gerne mal ein wenig provoziere, bin ich im Übrigen nicht ganz so sensibel, was die Auswahl der Themen betrifft. Wenn, dann halte ich mich am ehesten noch bei Politik und Religion zurück.

10. Was magst Du am Mitmachblog?

Die vielen unterschiedlichen Beiträge zu einem festgelegten Thema. Es ist interessant zu sehen, in wie viele Richtungen sich die Texte bewegen können, deren Grundlage ein einziges Stichwort ist. Nicht zu vergessen, die Inspiration, die der Mitmachblog bietet. Es mag zwar nicht jede Woche klappen, aber grundsätzlich hilft das Wochenthema gut dabei, auch dann einen Beitrag zu verfassen, wenn die Ideen abhanden gekommen sind.

11. Warum bist Du auf Facebook noch nicht Follower des Mitmachblogs? Gefällt er Dir denn nicht? Was soll das denn bitte?

Ich bin doch schon WordPress-Follower. Das muss doch reichen!😉 Das Folgen mit meinem privaten, nur sporadisch betreuten Konto, würde meine Kontakte dort nur auf die Fährte meines Blogs, den sie nicht kennen, führen. Außerdem ziehe ich in Erwägung, mich endgültig von der geldgierigen Datenkrake zu verabschieden. Mein Folgen wäre daher wahrscheinlich sowieso nur von kurzer Dauer.

Das Ding

Es gibt wieder etwas Neues für den Mitmachblog:

MitmachBlog

Da ist das Ding!, rief Oliver Kahn nach dem denkwürdigen Bundesliga-Finale im Mai 2001, das gerade mir als Schalke-Sympathisanten wohl ewig in Erinnerung bleiben wird. Was es nun bedeutet, dass man Herrn Kahn hauptsächlich mit Eiern und Dingern verbindet, bleibt fraglich. Sicher ist nur, dass mich Das Ding direkt an ein unschönes Ereignis erinnert. Und das noch nach 15 Jahren. So ist das wohl mit den traumatischen Erlebnissen in der Jugend. Wat’n Ding, wie mein Opa jetzt sagen würde. Aber das Ding ruft auch andere Erinnerungen hervor. Zum Beispiel an Filme und Rambos blau leuchtendes blaues Licht, obwohl in dieser Szene gar nicht von einem Ding gesprochen wurde. Ap­ro­pos Rambo. Wenn das Ding schon Filme in mein Gedächtnis ruft, darf ein Film eines anderen 80er-Jahre Action-Heldens natürlich nicht fehlen: Das Ding (aus einer anderen Welt) mit Kurt Russell.

Selbstverständlich wirkt sich das Ding auch auf Musik aus. Es gibt da ein…

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Musik nur wenn sie laut ist [Blogparade]

Eine Blogparade zum Thema Musik. Da bin ich natürlich dabei. Die singende Lehrerin sucht im Rahmen ihrer Blogparade „10 Lieder, möglichst keine aktuellen Hits, bei denen ihr wir laut aufdrehten, lauthals mitsingten oder die Tanzfläche stürmten. Ich weiß, ich sage immer wieder, dass ich mich nicht für einzelne Lieblinge entscheiden kann, aber zum Glück geht es ja gar nicht um Lieblinge. Zumindest hat sie diesen Begriff nicht erwähnt, wodurch sich mir die Möglichkeit eröffnet, zehn Lieder zu nennen, zu denen ich auf Grund meiner felsbrockenartigen Beweglichkeit zwar nicht tanzen kann, die ich aber dennoch gerne laut aufdrehe und deren Texte ich theoretisch sogar lauthals mitsingen könnte. Und all dies, ohne sie als Lieblingslieder bezeichnen zu müssen. Yippie!🙂

Musik nur wenn sie laut ist – so lautet der Titel dieser Blogparade und übrigens auch der Titel eines Liedes, das ich in meiner frühen Jugend (also um die Jahrtausendwende herum) tatsächlich sehr gerne, sehr laut aufdrehte. Neben Bochum, Männer und Was soll das? eines der wenigen Lieder des Herrn Grönemeyer, die ich auch heute noch hin und wieder mal gerne höre. Aber nicht mehr zwangsweise sehr laut und, obwohl ich sogar die Texte kenne, meist ohne mitzusingen. Daher wird er es nicht unter die zehn genannten Lieder / Künstler schaffen. Wäre ja sowieso viel zu einfach, wenn der Beitrag bereits nach einem Grönemeyer-Song benannt ist. Ich ziehe es schließlich grundsätzlich vor, es mir etwas komplizierter zu machen (als nötig).

Da ich nur noch äußerst selten Radio höre (weil noch viel seltener etwas gespielt wird, das mir gefällt) und ich daher fast ausschließlich selbst bestimme, was ich höre, musste ich mich etwas tiefer durch meine Sammlung wühlen, um angemessene Titel zu finden. Ich formuliere es mal so: Wenn eines der genannten Lieder während der Zufallswiedergabe meiner Sammlung gespielt wird, drehe ich die Lautstärke definitiv nochmal etwas auf. Die ersten beiden Lieder in meiner Liste, habe ich aber zumindest über das Radio entdeckt.


1. R.E.M. – The One I Love

R.E.M. gehören, trotz meiner Vorliebe für etwas metallischere Klänge, definitiv zu meinen Lieblingskünstlern (oh nein, jetzt habe ich dieses Lieblingswort benutzt). The One I Love hörte ich irgendwann mal im Radio und dabei setzte sich dieses Lied gleich in meinem Gehörgang fest. Wenn ich es höre, dann laut. Und was den Text betrifft, nun ja, den hat man vermutlich spätestens nach dem zweiten Hören fehlerfrei im Gedächtnis gespeichert.


2. Otis Redding – (Sittin‘ On) The Dock Of The Bay

Ok, während R.E.M. ja noch relativ nah an der etwas härteren Rockmusik dran sind, entfernen wir uns jetzt mal kurz mit mehreren großen Schritten von ihr. Auch dieses Lied entdeckte ich durchs Radio, vor einigen Jahren, spät abends während einer längeren Autofahrt. Irgendwie erzeugte dieses Lied, trotz des eher melancholischen Textes, auf Anhieb eine gute Stimmung. Seitdem schafft es dieser Song immer wieder mal in meine Playlist und wird dann durchaus gerne lauter aufgedreht.


3. Satyrian – Eternitas

Satyrian sind eine niederländische Dark-Rock Band. Ihr letztes und bislang (fast) einziges Lebenszeichen, war das im Jahr 2006 veröffentlichte Album Eternitas. Dieses Album gefiel mir spontan sehr gut, ganz besonders das gleichnamige Lied, welches, wenn, dann laut aufgedreht gehört wird. Auch wenn es in den letzten Jahren sehr ruhig um diese Gruppe war, so scheint sie noch immer zu existieren – und darf man vereinzelten Facebook-Aktivitäten Glauben schenken, so wird es demnächst sogar wieder neues Material zu hören geben. Ich lasse mich überraschen und höre in der Zwischenzeit noch mal laut Eternitas.


4. Kontrust – The Smash Song

Kontrust hatte ich in einem meiner Monatsrückblicke bereits vorgestellt. Die österreichische Crossover-Truppe liefert einige Songs, die sich hervorragend zum laut Aufdrehen eignen. Aber ich muss mich ja für einen entscheiden (ja, mein Lieblingsthema), was mir diesmal sogar überraschend leicht fällt, denn The Smash Song ist für mich der ultimative Aufdreh-Kracher dieser Band. Eigentlich keine Überraschung, denn allein der Text stellt bereits klar, dass laut aufgedreht werden muss.


5. Fight – Into the Pit

Platz 5 (naja, die Aussagekraft der Reihenfolge soll jetzt nicht überbewertet werden) belegt ein kurzes 90er-Jahre Projekt von Rob Halford, welches er nach seinem zwischenzeitlichen Ausstieg bei Judas Priest ins Leben rief. Wenn es um Musik geht, die laut gehört wird, dann darf der Metal God natürlich nicht fehlen. Mit War Of Words lieferte er ein ordentliches Groove-Metal Album ab, bei dem man die Anlage gerne etwas lauter aufdrehen darf. Wie zum Beispiel bei diesem Song:


6. Die Toten Hosen – Mehr davon

Auch meine musikalische Einstiegsdroge darf hier nicht fehlen. Mit riesigem Vorsprung führen sie meine Hörstatistik der letzten zehn Jahre an, ihre gesamte Diskographie steht in meinem Regal und wenn ich ihre Musik höre, dann natürlich laut. Auf ihrer Auswärtsspiel-Tour im Jahr 2002 sah ich sie erstmals live und seitdem besuchte ich auf jeder ihrer Tourneen eines ihrer Konzerte. Zum laut Aufdrehen eignen sich viele ihrer Lieder, ganz besonders aber Mehr davon, welches Campino live übrigens immer wieder gerne zu ein klein wenig verrückten Aktionen bewegt:


7. Die Ärzte – Ohne Dich

Bleiben wir bei deutschsprachigen Liedern. Die Ärzte lernte ich einst, zwangsläufig, parallel zu den Toten Hosen kennen. Zwar erreichten sie für mich nie den gleichen Status, da sie manchmal zu sehr dazu neigen, ziemlichen Quatsch zu produzieren, aber dennoch gibt es auch von den Ärzten einige wirklich sehr gute Lieder. Besonders an ihren älteren Werken gefällt mir der stark ausgeprägte Hang zu schwarzem Humor, der mit der Zeit (und Kommerzialisierung?) scheinbar allmählich verloren ging. Ohne Dich ist jedenfalls ein Lied, das ich nicht nur gerne laut höre, sondern nach diversen merkwürdigen Begegnungen auch häufiger als Ohrwurm mit mir herum trage.


8. Metallica – Die, Die My Darling

Metallica schaffen es mit einem Cover in meine Liste. Sicherlich hat diese Band im Laufe der Zeit einige hervorragende Metal-Highlights veröffentlicht, die es verdienen, sehr laut aufgedreht zu werden, doch ich habe mich für dieses Misfits-Cover entschieden, weil es völlig anders ist, als das, was man von Metallica gewohnt ist. Es ist kurz. Ein kurzer, schneller, harter und lauter Song, mit dem man die Nachbarn in den Wahnsinn treiben kann. Aber eben nur kurz und schmerzlos, statt acht Minuten lang😀


9. Sólstafir – Fjara

Spätestens jetzt beschränkt es sich definitiv auf das laute Aufdrehen. Da ich kein Wort der isländischen Sprache verstehe, ist Mitsingen nahezu unmöglich. Und wie bereits erwähnt, kommt Tanzen für mich sowieso gar nicht erst infrage. Aber weder Mitsingen, noch Tanzen sind erforderlich. Das laute Aufdrehen reicht. Also lauschen wir einfach den melancholischen Klängen der Isländer und lassen uns für gut sieben Minuten von der Magie ihres eindrucksvollen Fjara umgeben.


10. Heino – Schwarz blüht der Enzian

Ja, ihr habt richtig gelesen. Da steht Heino. Der Heino, den sicherlich jeder von uns kennt. Viele als Schlager-Nervensäge, dessen Schallplatten im Regal der Großeltern stehen und nur darauf warten, irgendwann noch mal zur Folterstunde auf dem verstaubten Drehteller platziert zu werden. Trotzdem hat es eines seiner Lieder unter die zehn geschafft, die ich laut aufdrehe. Heino hat nämlich Humor (und meinetwegen auch ein Händchen dafür Geld zu verdienen) und wandelte sich vor zwei Jahren von der Schlager-Nervensäge zum (Soft-)Metaller. Oder Pop-Rocker. Egal, seine neue Version von Blau blüht der Enzian macht einfach Spaß und darf gerne etwas lauter aufgedreht werden.


Das waren nun zehn mehr oder weniger ausgefallene Lieder, die ich, wenn sich die Gelegenheit ergibt, lauter aufdrehe. Bis zum 08.09 habt ihr noch die Chance, ebenfalls an dieser Blogparade teilzunehmen.

Auf dem Weg nach unten

Das alltägliche Leben bringt mich regelmäßig an den Rande der Verzweiflung. Manchmal sogar darüber hinaus, treibt es mich beinahe in den absoluten Wahnsinn. Maßgeblichen Beitrag dazu leisten diverse Mitmenschen, deren Verhalten mir unwirklicher erscheint, als die Existenz von Wurmlöchern, Fabelwesen oder Sonnenschein in Hamburg. Wenn ich nun beobachte, wie jemand am Bahnhof die Treppen hinunterstürzt, weil das Smartphone die Sicht auf die Stufen behinderte, so erzeugt diese, Verzeihung, Blödheit leicht sadistische Tendenzen in mir, die mich die gestürzte Person zunächst Beifall klatschend bewundern lassen, ehe ich mein Smartphone aus der Tasche ziehe, um damit ein Selfie, mit dem Verletzten im Hintergrund, zu knipsen und dieses an RTL2 und die Huffington Post zu tweeten. Beim Aufstehen kann ja Pikachu helfen, sofern dieser nicht zuvor von einem Ghostbuster erwischt wird.

Na gut, man soll sich nicht am Leid anderer ergötzen. Also würde ich Pikachu gegen einen einfahrenden Güterzug schleudern oder ihn mit meinem Protonenstrahler bearbeiten und der gestürzten Person, trotz der Nutzung einer Hirnzellen-Formatierungs-App, selbstverständlich helfen, wenngleich mir sicherlich der ein oder andere sarkastische Kommentar herausrutschen würde. Aber zumindest die bescheidene Forderung nach einem Krankenkassen-Zusatzbeitrag für Smombies und Pokemon Go – Spieler sollte doch erlaubt sein. Oder Beitragsfreiheit für die Anderen. Zum Glück (oder Unglück) fahre ich nur noch selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An manchen Tagen weiß ich allerdings gar nicht, was schlimmer ist. Während ich in der U-Bahn einfach wegschauen, die Augen schließen oder die Lautstärke der Musik in meinen Ohren erhöhen kann, muss ich mich als Autofahrer stets mit den regelmäßig auftretenden kognitiven Glanzleistungen anderer Menschen auseinandersetzen, um zumindest meine physische Gesundheit zu erhalten.

Spätestens an meinem Arbeitsplatz spielt es aber keine Rolle mehr, wie verzweifelnd der Weg dorthin war, denn dort werden die vorangegangenen Erlebnisse stets überboten. Ja, die dispositive Arbeit in der Logistikbranche stellt mich regelmäßig vor größere Herausforderungen, bei denen es in erster Linie gilt, den sprichtwörtlichen kühlen Kopf zu bewahren. Nehmen wir als Beispiel eine harmlose Bestellung eines Kunden über 24 Monitore, die in meinem Arbeitsvorrat auftaucht, weil die Ware im Lager nicht verfügbar ist. Ein Blick in die allwissende Lagerverwaltungssoftware lässt den Puls bereits leicht ansteigen, denn das schlaue System teilt mir mit, dass zwei Tage zuvor eben diese 24 Geräte geliefert wurden – und in der Zwischenzeit keines dieser Geräte das Lager verließ. Eine etwa zwei Meter hohe Palette voller 27,5″-Monitore kann man schon mal übersehen, erst recht, wenn sie exakt dort steht, wo sie laut Software stehen soll. Aber ich sollte mich für die Gelegenheit bedanken, meinen Schreibtisch für zehn Minuten verlassen und durchs Lager spazieren zu dürfen.

Wenn man sich dann auch noch mit Reklamationen beschäftigen darf, beginnt der Spaß erst richtig. Einst verweigerte ein Kunde die Annahme eines großen Rollwagens, weil Glassplitter heraus bröselten. Nun kann auf dem Transportweg natürlich immer mal etwas zu Bruch gehen. Doch die Erkenntnis, die einsetzte, als wir den Wagen im Lager wieder öffneten, macht mich noch Jahre später sprachlos. 18 neue „All-in-One“-PCs eines nicht gerade günstigen Herstellers, paarweise Scheibe an Scheibe aneinandergestellt. Ohne Luftpolster, Schaumstoff, Styropor oder irgendeinen anderen Schutz. Etwa 36.000€ im Müll versenkt und dabei einen potentiell guten Kunden verärgert. Auf eine Weise, für die mir nicht mal mit großem Abstand jugendfreie Erklärungen einfallen. Ließe es sich damit erklären, dass manche Menschen nur exakt das tun, was man ihnen sagt? Hätte der zuständige Teamleiter die Arbeitsanweisung deutlicher definieren müssen? Vermutlich war es ein Fehler, sich darauf zu verlassen, dass die Fachkräfte wissen, was mit Monitore in Rollwagen packen gemeint ist.

Dann kann doch sicherlich nichts mehr schief gehen, wenn man jeden einzelnen Arbeitsschritt exakt beschreibt und jeweils ein Foto davon hinzufügt, wie es richtig gemacht wird und sogar eines (oder mehrere) davon, wie es falsch ist. Oder? Ach was soll’s. Lassen wir den Arbeitsalltag lieber ruhen. Vielleicht bringt das abendliche TV-Programm ein wenig Erholung. So wie früher, als die Welt noch in Ordnung war. Als man während einer Comedy-Sendung noch lachen konnte, weil sie lustig war und Serien mich in ihren Bann zogen, weil gute Schauspieler gute Drehbücher umsetzten. Netter Versuch, hätte ja funktionieren können. Wenige Minuten später reibe ich wieder an der Wunderlampe, in der Hoffnung, dass endlich dieser Geist herauskommt und mir meinen Wunsch erfüllt, mich auf einen extrasolaren, erdähnlichen Planeten zu beamen. Doch weiterhin keine Spur von diesem Geist. Stattdessen kämpfe ich mich am nächsten Morgen ein weiteres Mal zur Arbeit, um mich dort stundenlang zu fragen, mit welchem übernatürlichen Phänomen sich das tägliche Chaos aus unbegreiflichen Fehlern wohl erklären lässt.